Schwerin(dpa): Die Briefmarkenserie "Leuchttürme" wird in diesem Jahr mit dem Leuchtturm Dornbusch auf Hiddensee fortgesetzt. "Briefmarken sind die besten Botschafter für das Ferienland Mecklenburg-Vorpommern", so Kultusminister Henry Tesch. Der Leuchtturm Dornbusch ist ein wichtiges Seezeichen an der deutschen Außenküste zwischen der Halbinsel Darß und Zingst und der Insel Rügen. Der Grafiker Professor Johannes Graf aus Dortmund gestaltete das Sonderpostwertzeichen, das einen Wert von 55 Cent hat. Die Briefmarke ist vom 2. Juli 2009 an in den Filialen der Deutschen Post erhältlich. Das Licht des Leuchtturms Dornbusch scheint aus einer Höhe von 95 Meter über dem Meer 25 Seemeilen hinaus auf der Ostsee. "Dornbusch" wird das teilweise bewaldete 70 Meter hohe Bergmassiv der Insel Hiddensee genannt. Dort wurde von 1887 bis 1888 der 28 Meter hohe Leuchtturm errichtet. Seitdem zählt der Leuchtturm Dornbusch zu den bekanntesten Motiven auf der kleinen Ostseeinsel. Eine weitere Briefmarke mit einem Motiv aus Mecklenburg-Vorpommern kommt in Kürze aus Anlass des 100jährigen Eisenbahnverkehrs zwischen Sassnitz-Trelleborg heraus. Die Geschichte der so genannten "Königslinie" begann am 06.07.1909. An diesem Tag ließen es sich der schwedische Königs Gustav V. und der deutsche Kaiser Wilhelm II. nicht nehmen, den regelmäßigen Eisenbahnverkehr auf der 1897 eingerichteten Postdampflinie zwischen Sassnitz und Trelleborg persönlich zu eröffnen.
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Donnerstag, 2. Juli 2009
Zwei neue Briefmarken mit Motiven aus Vorpommern
Nacht der Literatur & Musik in Bergen auf Rügen
Mit der „Open- Air - Nacht der Literatur & Musik“ möchte die Stadt Bergen auf Rügen eine neue kulturelle Veranstaltungsfacette als Anregung, aber auch als Innovation den Gästen und Bürgern unserer Stadt vorstellen. Bereits der Titel gibt Auskunft über Ort, Zeit und Inhalt dieses Angebotes, das an drei verschiedenen Spielstätten zu drei verschiedenen Literaturthemen in unserer Stadt präsentiert wird. Ziel dieses musikalisch-literarischen Projektes soll es sein, auf unterhaltsame und zugleich bildungsfördernde Weise das vielfältige Thema „Literatur“ den interessierten Gästen nahe zu bringen. Dabei wurde bei der Auswahl der Bücher, Schriften und Texte auf Landes, - Insel – und Bergen – typische Begebenheiten sowohl mit historischem als auch aktuellem zeitlichem Hintergrund Wert gelegt. Die musikalische Umrahmung der Lesungen liegt in den künstlerischen Händen von Musikern und Sängern von der Insel Rügen, deren Soloparts und Instrumentalmusik an diesem Abend die Bandbreite von Blues, Country, Oldies, Swing, Jazz & Rock eindrucksvoll wiedergeben.
Am Samstag, dem 11. Juli in der Zeit von 20 – 24 Uhr laden wir in Bergen auf Rügen ein.
Montag, 29. Juni 2009
Welterbestädte Stralsund und Wismar auf richtigem Weg
Welterbestädte Stralsund und Wismar auf richtigem Das UNESCO-Welterbekomitee hat das Dresdner Elbtal bei seiner 33. Tagung im spanischen Sevilla von der Liste des Welterbes gestrichen. Nach nur fünf Jahren verliert die Kulturlandschaft den wertvollen Titel, nachdem es bereits seit 2006 auf der Liste des gefährdeten Welterbes stand. Die Hansestädte Stralsund und Wismar bedauern, dass es so weit gekommen ist und Dresden den Welterbetitel verloren hat. Für uns bedeutet das umso mehr, die Empfehlungen und Hinweise der Beratungsgremien der UNESCO und ICOMOS ernst zu nehmen. Die Welterbebeiräte unserer beiden Städte haben bisher bei all ihren Entscheidungen die Zustimmung von ICOMOS gefunden. Das bedeutet, dass wir den richtigen Weg des Umgangs mit unserem Welterbe eingeschlagen haben. Als einzige Welterbestätte in Mecklenburg-Vorpommern sind sich die Hansestädte Stralsund und Wismar darüber hinaus ihrer eigenen Verantwortung bewusst, das Welterbe-Programm der UNESCO umzusetzen. Bereits 2001 haben sie deshalb gemeinsam die Deutsche Stiftung Welterbe ins Leben gerufen, um in ihrem Erhalt gefährdete Welterbestätten zu unterstützen sowie zur Ausgewogenheit der Welterbeliste beizutragen. Zur Zeit befinden sich 877 Stätten auf der Welterbeliste der UNESCO. Doch viele von ihnen sind unzureichend geschützt oder können aus den unterschiedlichsten Gründen nicht adäquat erhalten werden. Einige Staaten können überdies keine Stätten zur Nominierung vorschlagen, weil personelle und/oder finanzielle Ressourcen zur Antragstellung fehlen. Die Anerkennung als UNESCO-Welterbe ist ein verpflichtendes Versprechen an heutige und an alle künftigen Generationen. Es ist die gemeinsame Verantwortung aller Menschen für das kulturelle und natürliche Erbe der Welt Sorge zu tragen. Die Hansestädte werden daher um so entschiedener in ihrer Arbeit fortfahren, zum Erhalt anderer schützenswerter Stätten der UNESCO aktiv beizutragen. Gemeinsame Presseerklärung Hansestadt Wismar und Hansestadt Stralsund